Fort Jesus, Mombasa

Das Fort, das von den Portugiesen in den Jahren 1593-1596 nach Entwürfen von Giovanni Battista Cairati zum Schutz des Hafens von Mombasa erbaut wurde, ist eines der herausragendsten und am besten erhaltenen Beispiele der portugiesischen Militärbefestigung aus dem 16. Das Layout und die Form der Festung spiegelten das Ideal der Renaissance wider, dass perfekte Proportionen und geometrische Harmonie im menschlichen Körper zu finden sind. Das Anwesen umfasst eine Fläche von 2.36 Hektar und umfasst den Burggraben und die unmittelbare Umgebung.

Herausragender universeller Wert

Kurze Zusammenfassung

Fort Jesus, Mombasa, wurde Ende des 16.Jahrhunderts von den Portugiesen am südlichen Rand der Stadt Mombasa über einem Korallensporn erbaut und ein Jahrhundert lang unter ihrer Kontrolle gehalten und zeugt vom ersten erfolgreichen Versuch der westlichen Zivilisation, die Handelsrouten im Indischen Ozean zu beherrschen, die bis dahin unter östlichem Einfluss geblieben waren. Das Design des Forts mit seinen Proportionen, seinen imposanten Mauern und fünf Bastionen spiegelt die militärische Architekturtheorie der Renaissance wider. Fort Jesus, Mombasa, zeugt in seinen Strukturen und nachfolgenden Transformationen auch physisch vom Austausch kultureller Werte und Einflüsse zwischen und zwischen Völkern afrikanischer, arabischer, türkischer, persischer und europäischer Herkunft, die darum kämpften, ihre Kontrolle über diesen strategischen Hafen zu erlangen und aufrechtzuerhalten.

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